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Zögernder Anfang - große Namen
Wie schon bei den E-Gitarren tat man sich bei Framus auch bei den Bässen beim ersten Schritt weg vom akustischen Resonanzkörper schwer: Der Hollywood Bass Ende der 50er Jahre basierte noch auf einer Semisolid-Konstruktion. Wie noch einige andere spätere Modelle trug er den Beinamen Star-Bass: Hollywood Star Bass, Strat®o Star Bass, Strat®o de Luxe Star Bass oder sogar Framus Golden de Luxe Star Bass - was sich prinzipiell nicht schlecht anhört. Und auch angesichts der professionellen Anwender dieser Instrumente zeigt sich, dass diese Namen durchaus nicht Schall und Rauch waren - deutsche Bässe hatten bereits in den 60ern bei Profimusikern einen guten Namen.

Zu den bemerkenswerten späteren Bass-Modellen gehören der BL-12 und der Nashville Standard bzw. Standard De Luxe, denen die günstigen Einsteigermodelle der Junior-Serie gegenüberstanden. Ebenfalls gegen Ende der 60er/ Anfang der 70er Jahre entstanden qualitativ sehr hochwertige Kopien amerikanischer Vorbilder, wie der SG-Bass S-375 oder das Jazz-Bass-Modell S-380.


Modell ab 1972 Name
5/148 Hollywood Bass
5/156 Apollo
5/156 Strato Bass
5/156 12230 Strato 4
5/156-50/52 Strato Star Bass
5/165-52 gl Strato de Luxe Star Bass
5/165-50/52 Strato de Luxe Star Bass
5/375 12440 S-375
5/380 12700 S-380
12190 Junior Bass
12550 Nashville Standard
12650 Nashville Standard De Luxe
121... Jazz Bass
125... Memphis Ultra I
12070 Junior 4
J-156 Junior Bass
J-375 12490 Standard 4
BL-8 12140 BL-8
BL-12 BL-12
ohne Les Paul Junior Typ
ohne Telecaster Bass Typ



 
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